Was macht ein*e Versicherungskauffrau*mann?

Versicherungskaufleute sind für alle organisatorischen und administrativen Aufgaben, die im täglichen Geschäft eines Versicherungsunternehmens anfallen, zuständig – dadurch sind sie die wichtigste Schnittstelle zwischen dem Unternehmen und dessen Kund*innen. Sie übernehmen jegliche Korrespondenz, beraten die Kund*innen in allen Belangen (z.B. bei Schadensfall, Vertragsänderungen etc.) und erledigen sonstige Verwaltungs- sowie Buchhaltungsaufgaben (z.B. Vertragserstellung und -kontrolle, Prüfung der Zahlungseingänge, Anpassung von Polizzen usw.).

Was macht ein*e Versicherungskauffrau*mann?

Berufsbild Versicherungskauffrau*mann

Die Versicherungskaufleute sind zusätzlich meist auch für die Akquisition von neuen Kund*innen zuständig und sind selbst im Außendienst tätig oder unterstützen die Kolleg*innen, die für diese Tätigkeit zuständig sind.

Für den Berufseinstieg eignen sich insbesondere die gleichlautende Lehrausbildung oder der Abschluss einer mittleren/höheren berufsbildenden Schule als adäquate Grundlage für den Einstieg. Die angehenden Versicherungskaufleute sollten darüber hinaus insbesondere eine sehr genaue, organisierte und selbständige Arbeitsweise, mathematisches Verständnis, Interesse an der Versicherungsbranche, Verschwiegenheit, Teamfähigkeit, ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, Verhandlungsgeschick und allgemein Freude an der Arbeit mit Menschen mitbringen.


Die Aufgaben von Versicherungskaufleuten

Die Aufgaben können je nach genauem Einsatzgebiet variieren. Hier sollen demnach nur ein paar grundlegende Tätigkeiten aufgezählt werden, um einen Überblick zu geben.

  • Jegliche Korrespondenz (schriftlich, telefonisch)
  • Erstellung, Kontrolle, Aktualisierung von Verträgen
  • Ansprechpartner*in für Kund*innen
  • Buchhalterische Aufgaben
  • Terminkoordination
  • Akquisition
  • Abwicklung von Schadensfällen
  • Usw.

Die Ausbildung, Berufsaussichten und Karrierechancen

Wie bereits erwähnt, eignet sich insbesondere die dreijährige Lehrausbildung zum*zur Verwaltungskaufmann*frau als adäquate Grundlage, um das nötige Wissen zu erlangen. Darüber hinaus kann der Einstieg aber natürlich auch nach einer mittleren/höheren (berufsbildenden) Schule (insbesondere HAK/HAS) oder einem facheinschlägigen Studiengang (besonders im wirtschaftlichen Bereich) erfolgen. Viele (größere) Versicherungsunternehmen bieten zusätzlich interne Schulungen an, wodurch auch ein Quereinstieg möglich ist – besonders nach einer Ausbildung in einem artverwandten Beruf (im kaufmännischen Bereich) könnte dies eine neue Karrierechance darstellen.

Auf dem Arbeitsmarkt stehen die Chancen für Versicherungskaufleute recht gut, da die Branche in Österreich als stabil bezeichnet werden kann. Je nach Ausbildung und eigenen Qualifikationen kann hier demnach durchaus eine Karriere gestartet und nach ausreichend Berufserfahrung auch aufgestiegen werden.


Das Gehalt von Versicherungskaufleuten

Versicherungskaufleute verdienen in Österreich bei Einstieg nach erfolgter Ausbildung laut Kollektivvertrag ein Bruttogehalt von durchschnittlich ca. € 1.600,- bis 2.500,- pro Monat. Die tatsächliche Höhe hängt dabei vom jeweiligen Ausbildungsniveau und Einsatzbereich ab. Im Angestelltenverhältnis steht es dem*der Arbeitgeber*in natürlich frei, eine Überzahlung je nach Qualifikation zu leisten.

 

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