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Der Urlaubsanspruch

Der Urlaubsanspruch

Die schönste Zeit des Jahres steht bevor und will geplant werden. Doch wie viele Urlaubstage stehen mir zu und was passiert, wenn ich meinen Anspruch nicht aufbrauche, im Urlaub krank werde oder aus dem Unternehmen ausscheide? Wir haben uns für Sie über die derzeitige Rechtslage schlau gemacht.

Jeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf 5 Wochen bezahlten Urlaub pro Arbeitsjahr. Das Arbeitsjahr beginnt mit dem Tag, an dem man in das Unternehmen eingetreten ist. In manchen Betrieben wird auch das Kalenderjahr als Urlaubsjahr vereinbart. Die 5 Wochen entsprechen 30 Werktagen (eine Arbeitswoche inkl. Samstag gerechnet, bspw. im Handel) oder 25 Werktagen (bei einer Arbeitswoche von Montag bis Freitag). Ab dem 26. Arbeitsjahr erhöht sich der Urlaubsanspruch um eine zusätzliche Woche. Man muss dafür nicht 25 Jahre im selben Betrieb gewesen sein und Schul- und Studienzeiten werden auch eingerechnet.

Wenn Sie neu in einem Unternehmen sind, entsteht der Urlaubsanspruch in den ersten 6 Monaten schrittweise. Ab dem siebten Monat steht Ihnen der Jahresurlaub (also die vollen 5 Wochen) zu.

Wer entscheidet über den Zeitpunkt des Urlaubsantritts?

Grundsätzlich muss der Urlaubsantritt zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer einvernehmlich ausgehandelt werden. Weder darf der Arbeitgeber seine Mitarbeiter ohne deren Zustimmung "in den Urlaub schicken" noch darf der Arbeitsnehmer den Urlaub ohne Zustimmung des Arbeitgebers konsumieren. Eine Ausnahme stellt der sogenannte "Pflegeurlaub", also die Pflegefreistellung für nahe Angehörige dar. Dieser Anspruch beträgt max. 2 Wochen pro Jahr.

Auch bei Betriebsurlaub gilt: Der Arbeitnehmer muss mit dem Urlaub einverstanden sein. Meistens wird der Betriebsurlaub ohnehin bereits im Vorhinein schriftlich im Arbeitsvertrag vereinbart, es darf allerdings nicht der gesamte Jahresurlaub vom Betriebsurlaub erfasst sein. Wenn es keine derartige Vereinbarung gibt und der Arbeitnehmer mit dem Betriebsurlaub nicht einverstanden ist, so kann er schriftlich widersprechen und sich arbeitsbereit erklären. Dann gilt der Anspruch auf Fortzahlung des Entgelts und auch wenn der Betrieb zu hat, dürfen keine Urlaubstage abgezogen werden - womit der Betriebsurlaub allerdings zum Zankapfel gerät.

Kann mein Urlaubsanspruch verfallen?

Man hat 3 Jahre Zeit, um Urlaub zu verbrauchen. Zwei Jahre nach Ende des Urlaubsjahres, in dem er entstanden ist, verfällt der Urlaub. Konsumierte Urlaubstage werden immer vom ältesten offenen Urlaub abgezogen. Nach Absprache mit dem Vorgesetzten können aber auch bis zu 15 Wochen Urlaub "angespart" werden.

Kann ich mir den Urlaub auszahlen lassen?

Nein. Urlaub dient der Erholung. Solange Sie in einem aufrechten Arbeitsverhältnis sind, haben Sie kein Recht darauf, sich den Urlaub auszahlen zu lassen. Anderslautende Vereinbarungen über den Verzicht des Arbeitnehmers auf den Jahresurlaub bei gleichzeitiger Ablöse in Geld widersprechen dem Urlaubszweck und sind nicht rechtswirksam.

Ich verlasse das Unternehmen, was passiert mit meinem Resturlaub?

Wenn Sie aus einer Firma ausscheiden, muss Ihnen der Arbeitgeber den nicht verbrauchten Urlaub auszahlen. Er darf ohne Ihre Zustimmung auch nicht verlangen, dass der Resturlaub im Zeitraum der Kündigungsfrist konsumiert wird.

Was passiert, wenn ich im Urlaub krank werde?

Wenn Sie während des Urlaubs mehr als 3 Tage lang krank sind und Ihren Arbeitgeber unverzüglich darüber informieren, werden Ihnen bei Vorlegung einer ärztlichen Krankenstandsbestätigung (und einer Bestätigung über die Zulassung des Arztes bei Erkrankung während eines Urlaubes im Ausland) bei Arbeitsantritt für die Krankenstandstage keine Urlaubstage abgezogen.


Wir wünschen einen schönen und erholsamen Urlaub!

 

 

 

hat er einen Anspruch auf Fortzahlung des Entgelts auch während des Betriebsurlaubs ohne das ihm dafür Urlaubsanspruch abgezogen werden darf - derstandard.at/2000004206097/Wenn-der-Betrieb-Urlaub-machthat er einen Anspruch auf Fortzahlung des Entgelts auch während des Betriebsurlaubs ohne das ihm dafür Urlaubsanspruch abgezogen werden darf - derstandard.at/2000004206097/Wenn-der-Betrieb-Urlaub-macht



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