Was macht ein*e Supply Chain Manager*in?

Supply Chain Manager*innen kümmern sich um die kompletten Logistikkette (Supply Chain) eines Unternehmens. Sie kontrollieren alle Abläufe der Logistik und analysieren diese, um auf mögliche Verbesserungen hinweisen bzw. präventiv Fehler vermeiden zu können. Ihr Ziel liegt dabei auf einer optimierten, reibungslosen und kostengünstigen Logistikabwicklung, welches sie mit Analyse und Optimierung aller betreffender Arbeitsschritte erreichen wollen. Die Manager*innen beachten bei ihrer Arbeit auch stets die ökonomischen Standpunkte und den aktuellen Wettbewerb, wodurch sie äußerst bedeutend für den Erfolg eines Unternehmens sind.

Was macht ein*e Supply Chain Manager*in?

Berufsbild Supply Chain Manager*in

Für den Einstieg in das Supply-Chain-Management bieten sich insbesondere facheinschlägige wirtschaftliche Studiengänge oder mittlere/höhere berufsbildende Schulen als grundlegende Ausbildung an. Darüber hinaus sollten die Berufsanwärter*innen insbesondere Zahlenaffinität, Verhandlungsgeschick, Fremdsprachenkenntnisse, logisch-analytisches Denkvermögen, Verantwortungsbewusstsein, ausgeprägtes Organisationstalent und natürlich hohes Interesse an der Logistik-Materie mitbringen.


Die Aufgaben von Supply Chain Manager*innen

Die Aufgaben können je nach tatsächlichem Einsatzgebiet bzw. Branche etwas variieren – hier werden deshalb nur ein paar grundlegende Aufgaben gelistet.

  • Beobachtung des gesamten Logistikprozesses
  • Analyse aller Arbeitsprozesse
  • Optimierung der jeweiligen Lieferketten
  • (Weiter-) Entwicklung der nötigen Prozesse
  • Laufende Beobachtung der Marktwirtschaft
  • Reaktion auf z.B. Bedarfsschwankungen, Engpässe usw.
  • Enge Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung und allen involvierten Arbeitsbereichen
  • Usw.

Die Ausbildung, Berufsaussichten und Karrierechancen

Als Grundlage für den erfolgreichen Einstieg in den Beruf bieten sich – wie bereits kurz erwähnt – insbesondere ein facheinschlägiges Studium (z.B. Supply-Chain Management, Transportmanagement usw.) an Fachhochschulen und Universitäten als auch der Abschluss einer berufsbildenden mittleren/höheren Schule an. Wichtig ist dabei insbesondere die fundierte Ausbildung im Bereich der kompletten Logistikkette sowie der Wirtschaft im Allgemeinen.

Auf dem Arbeitsmarkt haben Supply-Chain-Manager*innen jedenfalls äußerst gute Aussichten, da sie eine wichtige Schlüsselrolle für den Erfolg eines Unternehmens einnehmen. Durch die fortlaufende Globalisierung eröffnen sich hier auch fortlaufend neue Problemfeld, die gelöst werden wollen (z.B. Lieferengpässe, Umweltschutz usw.). Die eigene Karriere kann natürlich auch mit zusätzlichen Aus-/Weiterbildungen bzw. Spezialisierung auf gefragte Gebiete vorangetrieben werden.


Das Gehalt von Supply Chain Manager*innen

Supply Chain Manager*innen verdienen in Österreich bei Einstieg laut Kollektivvertrag ein Bruttogehalt von durchschnittlich ca. € 2.200,- bis 2.900,- pro Monat. Die tatsächliche Höhe richtet sich dabei auch stark nach dem jeweiligen Bildungsniveau. Im Angestelltenverhältnis steht es dem*der Arbeitgeber*in natürlich frei, eine Überzahlung je nach Qualifikation zu leisten.

 

Weitere News

Der Blog von steirerjobs.at – die Informationsplattform für Arbeitgeber und Jobsuchende aus der Steiermark. Mit interessanten Blogbeiträgen von verschiedenen Blogger*innen und Expert*innen halten wir unsere interessierten Leser*innen auf dem Laufenden in Sache Beruf, Karriere und dem Arbeitsmarkt in der Steiermark. Mit unseren Bewerbertipps bereiten wir berufliche Einsteiger*innen auf das Arbeitsleben vor oder helfen Bewerber*innen, sich für ihre Karriereziele zu motivieren. Unser Ziel für die Nutzer*innen: „Den Traumjob in der Steiermark wahr werden zu lassen.“ Auch mit aussagekräftigen Statistiken aus der Arbeitswelt sorgt steirerjobs.at für eine großzügige und berufsbezogene Informationsgrundlage für Unternehmen und Mitarbeiter*innen. Unternehmen kommen in unserem Blogbereich zu Wort und nutzen die Recruiting Chance, durch firmeninterne Arbeitgebernews und gezieltes Employer Branding auf sich aufmerksam zu machen.