Der erfüllende Job

Für die meisten Arbeitnehmer*innen ist es von hoher Bedeutung, einen Sinn in der beruflichen Tätigkeit zu finden und sich gleichzeitig im Job verwirklichen zu können. Trifft das nicht zu, wirkt sich dies demotivierend aus und betroffene Mitarbeiter*innen erfüllen oftmals nur mehr den "Dienst nach Vorschrift", aber erbringen keine Leistung darüber hinaus. Ein Zustand der auf Dauer weder für Arbeitnehmer*in noch für Arbeitgeber zielführend ist. Ein erfüllter Job kann auch als Berufung bezeichnet werden. Mit Pflicht hat diese Tätigkeit nichts mehr zu tun, denn ist man in dieser glücklichen Position, kann man sich mit seinem Job identifizieren und hat Spaß dabei! Das sollte das Ziel eines jeden Berufstätigen oder Jobsuchenden sein – selbstverständlich eine Herausforderung, allerdings möchten wir dir mit unserem Beitrag helfen, näheres über die Bezeichnung „erfüllter Job“ zu erfahren.

Der erfüllende Job | sei glücklich

Der Jobwechsel – wann ist es Zeit?

Es ist aber auch eine Tatsache, dass nicht jeder sofort und immer den "Traumjob" findet. Es gibt oft Zwänge von außen – denken wir an die Notwendigkeit, Geld zu verdienen, an die Familie oder an die Bindung an einen bestimmten Ort – die es vorerst unmöglich machen, die erträumte Karriere einzuschlagen. Das ist insofern nicht so tragisch, als in jeder Tätigkeit wertvolle Erfahrungen für das weitere Berufsleben sammeln zu können. Allerdings gibt es ganz deutliche Anzeichen, wenn die Zeit reif für die berufliche Weiterreise ist. Diese wären beispielsweise wachsende Energielosigkeit, permanente Stimmungstiefs oder sogar Depressionen. Höre in dich hinein und stelle vorab fest, ob es sich nur um eine Tiefphase handelt, oder ob die Unzufriedenheit stetig steigt. Eine Faustregel soll einen Jobwechsel bestätigen, wenn mehr als 50 % negative Aspekte sind. Für die entsprechende Einordnung kann schon eine einfache Pro- und Kontra-Liste Abhilfe schaffen. Die Karriereziele sollte kein Mitarbeiter aus den Augen verlieren, dass ist ebenfalls ein Zeichen an Antriebslosigkeit und Demotivation!

Der berufliche Alltag ist und bleibt eine Achterbahnfahrt – mal gibt es Hoch’s, aber auch genau so Tiefphase prägen unser Berufsleben. An diesen Positionen ist es entscheidend, dass die Motivation nicht verloren geht, denn auf jede schlechte Erfahrung können wir bauen und für die Zukunft lernen. Alles ist eine Sache der Einstellung!


Wie stelle ich mir meinen Traumjob vor?

Falls du sicher bist, dich beruflich neu zu orientieren, solltest du diesen Wunsch so rasch als möglich in die Tat umsetzen. Davor aber stell dir die Frage, wie dein Traumjob eigentlich aussieht? Ziele wecken in uns Menschen eine Motivation, nur dann gelingt es uns die Ziele erfolgreich zu verfolgen, sowie auch zu erreichen. Um deinen Traumjob genau vor Augen halten zu können, solltest du folgende Fragen beantworten können – auch um abzuwägen, ob ein Jobwechsel überhaupt das richtige für deine berufliche Zukunft ist:

  • Kann ich mich in meinem derzeitigen Job beweisen, bzw. würde ich das gerne? Wünsche ich mir mehr Wertschätzung gegenüber meinem Vorgesetzten oder Arbeitskolleg*innen?
  • Bin ich in meinem derzeitigen Arbeitsumfeld gefordert? Kann ich mich weiterentwickeln, oder bleibe ich seit längerem am selben Standpunkt stehen?
  • Trage ich verantwortungsbewusste Aufgaben? Trage ich Verantwortung gegenüber meiner Arbeitskolleg*innen?
  • Kann mich mein Vorgesetzter motivieren und bei schlechten Phasen ermutigen?
  • Aus welchen Gründen bin ich mit meinem derzeitigen Job nicht zufrieden?
  • Welche Dinge müssten sich ändern, damit ich meinen derzeitigen Beruf weiter ausführen kann/möchte?
  • Beheben sich Probleme, wenn ich mit meinem Vorgesetzten ein persönliches Gespräch führe? Sind vielleicht Arbeitskolleg*innen der Grund für meine mangelnde Motivation und Leidenschaft an meiner Tätigkeit? Sollte eher mit diesen Personen eine ernsthafte Unterhaltung geführt werden?
     
  • Welche Branche/Dienstleistung möchte ich einschlagen?
  • Welche Tätigkeiten zählen zu meinen Lieblingsbeschäftigungen?
  • Agiere ich gut mit direktem Kundenkontakt, oder möchte ich diese Verantwortung in Zukunft lieber meiden?
  • Wo liegen meine besonderen Fähigkeiten, Stärken und Schwächen?
  • Was sind meine Gehaltsvorstellungen?
  • Was sind meine Karriereziele in beispielsweise 3 – 5 Jahren?
  • Inwiefern möchte ich Beförderungen erzielen? Habe ich das Zeug für eine Führungskraft? Wenn ja, wäre das etwas für mich?
  • Strebe ich Weiterbildungen an? Wenn ja, in welchen Bereich würde ich Schulungen gerne absolvieren?
  • Habe ich einen Traum-Arbeitgeber?

Die Verdeutlichung von eigenen Stärken und Schwächen sind essenziell für eine gute Selbstreflektion! Hinzugezählt gehören die Berufserfahrungen und besondere Qualifikationen – damit zauberst du ein potenzielles Selbstbild, mit dem es dir einfach fällt, dich selbst zu kategorisieren. Welchen Beruf traust du dir zu, bzw. welchen kannst du mit deinem Know-how ausführen.

Beim Beantworten der Fragen stellt sich vielleicht heraus, dass zur Zufriedenheit im Job keine weltbewegenden Aspekte notwendig sind. Breche deine Wünsche auf das Wesentliche herunter und du wirst sehen, wie einfach ein Jobwechsel sein kann. Oft können schon kleine Veränderungen eine enorme Steigerung des Zufriedenheitsgefühls mit sich bringen. Es kann aber auch umgekehrt sein: Du bist ein erfahrener Personaler, fühlst dich aber in der Baubranche nicht wohl, sondern mehr zu Pharmaunternehmen hingezogen. Zögere nicht lange und versende eine Initiativbewerbung an die entsprechenden Konzerne. Über die Firmensuche von steirerjobs.at kannst du nach unseren Arbeitgebern in der Steiermark umschauen. Gleich loslegen und Karrierechancen nützen!


Job vs. Beruf vs. Berufung

Viele Synonyme werden für unseren beruflichen Alltag verwendet, jedoch unterscheiden sich alle drei Begriffe wesentlich voneinander. Ein Job ist beispielsweise von der Bedeutung her etwas ganz anders und auch entscheidend für dein Wohlbefinden. Wir erklären nun den Unterschied von Job, Beruf und Berufung:

  • DER JOB: Beim Job handelt es sich um eine neutrale Bezeichnung seiner Tätigkeit. Weder eine Leidenschaft noch ein negatives Gefühl wird beim täglichen Abarbeiten mitgetragen. Der wesentliche Fokus steht grundsätzlich für die Entlohnung, um sich den Lebensunterhalt leisten zu können. Der Job wird als Pflichtanteil des Lebens angesehen. Die Mitarbeiter*innen sind weder überglücklich, noch können sie sich über deren Aufgabengebiet beklagen – neutral eben – der Job.
  • DER BERUF: Bei der Bezeichnung Beruf steckt schon ein wenig mehr Bewusstsein dahinter. Bezeichnen Mitarbeiter*innen ihre Tätigkeit als Beruf, war es ein durchdachter Weg dorthin und der Karriereweg stand auf dem fixen Zielplan. Beispielsweise wurde für die Position eine Ausbildung oder eine Weiterbildung absolviert, um diesen erfolgreich ausführen zu können.
  • DIE BERUFUNG: Hier sind wir bei der Königsklasse, denn nicht einmal Tätigkeiten werden hier als Begriffe genannt, sondern bei einer Berufung handelt es sich um eine Leidenschaft. Die betroffenen Mitarbeiter*innen brennen für ihre Aufgaben und bekommen praktisch nicht genug davon. Die Berufung ist gleich ein Hobby – eine Ideologie – ein erfüllter Job, der Spaß macht!

Wir müssen uns Fehler erlauben

Fehler zu machen, ist etwas Gutes! Wir lernen für unser Leben und können daraus unsere Karriereziele formen sowie optimieren. Der Berufsweg muss ständig neu justiert werden, da wir uns weiterentwickeln und auch unsere Einstellung zu gewissen Dingen immer wieder verändern. Nicht selten schätzen wir uns völlig falsch ein, daher sind lehrreiche Erfahrungen bedeutsam für einen Neustart. Wir treffen Fehlentscheidung, ja – vielleicht wechseln wir unseren Job und bereuen später zu tiefst, diese Entscheidung getroffen zu haben. Aber auch hier lernen wir daraus und werden derartige Fehler kein zweites Mal machen. Das ist das entscheidende und diese Eigenschaft macht eine wirklich gute Arbeitskraft aus:

„Mache jeden Fehler nur einmal, und du wirst dich stetig positiv weiterentwickeln!“

UNSER FAZIT FÜR DICH

Du siehst also, es ist nicht notwendig, mit permanenter Unzufriedenheit arbeiten zu gehen – sei mutig und wage den ersten Schritt in die Richtung zum erfüllten Job und denke immer an eines. Keine Absage ist negativ, sondern du kannst viel davon lernen – verliere niemals die Motivation und mache es beim nächsten Mal einfach besser. Das Team von steirerjobs.at wünscht viel Erfolg bei der Jobsuche – stöbere doch gleich einmal in unseren aktiven Stellenangeboten in der Steiermark. Oder vielleicht in den aktuellen Jobs in Graz und Graz-Umgebung?

Dein Team von steirerjobs.at

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Der Blog von steirerjobs.at – die Informationsplattform für Arbeitgeber und Jobsuchende aus der Steiermark. Mit interessanten Blogbeiträgen von verschiedenen Blogger*innen und Expert*innen halten wir unsere interessierten Leser*innen auf dem Laufenden in Sache Beruf, Karriere und dem Arbeitsmarkt in der Steiermark. Mit unseren Bewerbertipps bereiten wir berufliche Einsteiger*innen auf das Arbeitsleben vor oder helfen Bewerber*innen, sich für ihre Karriereziele zu motivieren. Unser Ziel für die Nutzer*innen: „Den Traumjob in der Steiermark wahr werden zu lassen.“ Auch mit aussagekräftigen Statistiken aus der Arbeitswelt sorgt steirerjobs.at für eine großzügige und berufsbezogene Informationsgrundlage für Unternehmen und Mitarbeiter*innen. Unternehmen kommen in unserem Blogbereich zu Wort und nutzen die Recruiting Chance, durch firmeninterne Arbeitgebernews und gezieltes Employer Branding auf sich aufmerksam zu machen.